Sparen war früher schön. Da schleppte man sein Sparschwein zur örtlichen Bank, kippte es vor dem Mitarbeiter aus, der zählte nach – und nur wenige Augenblicke später prangte ein neuer Betrag im Sparbuch. Aus einer Handvoll Kleingeld war eine ausgedruckte Zeile geworden. So fühlt sich Vermögen an, dachte man damals. Und ein bisschen war es ja auch so.

Doch das gute, alte Sparbuch ist kaum noch attraktiv. Nicht, weil wir kein Kleingeld mehr haben, dass wir bei der Bank abwerfen könnten. Sondern weil die Zinsen sich nicht mehr lohnen. Ärgerlicherweise ist das Sparen (zumindest fürs Alter) wichtiger denn je durch das sinkende Rentenniveau. Aber auch wer sich ein neues Auto anschaffen oder eine Immobilie kaufen will, muss erstmal Geld zurücklegen. Doch wo anfangen? Einfach – wie früher – Geld in ein Sparschwein? 

In unserer Fotostrecke ordnen wir erst einmal Bedürfnisse und Erwartungen: Was wollen Sie anschaffen? Warum möchten Sie sparen? Sind Sie bei Geldfragen eher ängstlich oder ein Zocker? Und: Wir verraten, wie man mehr Disziplin an den Tag legt, wenn es um Geldangelegenheiten geht. Denn beim Aufschieben dieses Themas kann man viel Zeit verlieren.