Ende November beschäftigte ein rund dreieinhalb Meter hoher Metallmonolith inmitten roter Felsen in Utah die Öffentlichkeit. Wenige Tage, nachdem das rätselhafte Objekt in der abgelegenen Gegend zufällig beim Schafe zählen entdeckt worden war, wurde es wieder entfernt. Nun gibt es einen ähnlichen Vorfall auch in Rumänien.

Am 27. November wurde dort ein glänzender Metallmonolith in der Näher einer alten Festungsanlage im Kreis Neamt entdeckt. Vier Tage später ist es wieder verschwunden, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.

Beam me up, Scotty!

Science-Fiction-Fans erinnerten bereits die Vorkommnisse in den USA an den Science-Fiction-Film »2001: Odyssee im Weltraum« aus dem Jahr 1968. Darin kommen schwarze, quaderförmige Monolithen vor, die von einer unsichtbaren außerirdischen Spezies geschaffen wurden. Es stellt sich raus, dass sie die menschliche Evolution beeinflusst haben.

Die für öffentliche Sicherheit zuständige Behörde in den USA heizte Spekulationen über den Einfluss Außerirdischer zudem in einer Mitteilung Ende November an. Es sei illegal, ohne Genehmigung Gegenstände oder Kunstobjekte auf staatlich verwalteten Grundstücken zu installieren, »ganz gleich, von welchem Planeten Sie kommen«, heißt es darin.

Als der Monolith in Utah dann Ende des Monats wieder verschwand, konnte sich die Nachrichtenagentur Reuters einen kleinen Scherz nicht verkneifen: Es sei kein Wort darüber verloren worden, ob die »Star Trek«-Figur Scotty den Monolithen hoch gebeamt habe, hieß es in der Meldung.

Schlechter Schweißer am Werk

Wahrscheinlich gibt es aber eine deutlich banalere Erklärung. Der Monolith in Utah sei laut einem »glaubwürdigen Bericht«von Unbekannten entfernt worden, teilt das dortige Landverwaltungsamt mit. In Rumänien stellt sich die Sachlage ähnlich dar.

Die 2,8 Meter hohe Struktur sei über Nacht genauso unbemerkt verschwunden, wie sie gekommen sei, erklärte der Journalist Robert Iosub von der Regionalzeitung Ziar Piatra Neamt,…