Cate Blanchett, Emma Stone, Kate Winslet, Joaquin Phoenix und immer wieder Scarlett Johansson: In den zahlreichen Kinofilmen des US-amerikanischen Regisseurs und Drehbuchautors Woody Allen spielt die Crème de la Crème der Hollywood-Stars mit – und gelegentlich auch er selbst. 

Als Allen seinen ersten Oscar bekommen sollte, trat er lieber mit der Klarinette in New York auf (Bild: Kopenhagen 2017)

Der 1935 in New York geborene Allen wurde mit zahlreichen großen Preisen bedacht – darunter vier Oscars, einige Golden Globes und mehrere Auszeichnungen für sein Lebenswerk, zuletzt 2014 der Cecil B. DeMille Award, eine Auszeichnung des Verbands der Hollywood-Auslandspresse.

Doch Allen hat sich nicht nur in der Filmbranche einen Namen gemacht. Er ist auch Musiker – mit seiner Band „The Eddy Davis New Orleans Jazz Band“ war er sogar schon auf Europa-Tournee – und Schriftsteller: Erzählungen und Theaterstücke sind nur einige der literarischen Formen, in denen er sich bereits ausprobiert hat. 

Von roten Fäden in Woody Allens Filmen

Dem Biograph Stephan Reimertz zufolge hat Allen in seinem mittlerweile fünfzig Filme zählenden Werk „die kollektiven Themen des zwanzigsten Jahrhunderts“ verhandelt. „Er spiegelt die Mittelschicht mit ihren Komplexen wie Geld, Sex, Kultur und Psychoanalyse, mit ihren immer neuen Prüfungen des Selbstwertgefühls. Entsprechend der plebejischen Tradition der Komödie findet er in den scheinbar kleinen Alltagsproblemen der middle-class jene allgemein menschlichen Ängste vor dem Versagen, dem Untergang und dem Tod.“ 

Schauspielerin Elle Fanning reist im Woody-Allen-Film „A Rainy Day in New York“ als Studentin nach Manhattan

Allens Filme sind häufig angesiedelt in der Metropole New York – wie etwa „Manhattan“ (1979), „Broadway Danny Rose“ (1984), „Alle sagen: I love you“ (1999), „Blue Jasmine“ (2013) oder „A Rainy Day in New York“ (2019). Die Stadt kannte der als Allan Stewart Konigsberg Geborene von Kindesbeinen an, war er doch im…