Bundeskongress
Emotionaler Abschied von Kühnert als Juso-Chef

Kevin Kühnert wischt sich eine Träne aus dem Auge – Jessika Rosenthal soll den Bundesvorsitz der Jusos übernehmen. Foto: Kay Nietfeld/dpa

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Kevin Kühnert hat den Jusos ein Gesicht gegeben – und sie zum Machtfaktor in der SPD gemacht. Jetzt hört er auf, für eine Karriere im Bundestag. Seinem Verband gibt er einen Rat mit.

Mit einer emotionalen Rede hat sich SPD-Vize Kevin Kühnert aus dem Amt des Juso-Chefs verabschiedet und seinen Verband aufgefordert, am linken Kurs festzuhalten. «Es hat mir bombastischen Spaß gemacht», betonte er unter Tränen beim digitalen Bundeskongress der Jungsozialisten.

Die Jusos rief er auf, sich nicht kleinmachen und unterkriegen zu lassen. «Lasst euch nicht erklären, dass die Debatten nicht wichtig sind», forderte er.

Kühnert tritt nach drei Jahren vorzeitig als Juso-Chef zurück, weil er im kommenden Jahr in den Bundestag einziehen will. Die Parteichefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans bedankten sich für seine Unterstützung bei ihrer Wahl vor einem Jahr und bei der Profilierung der SPD. «Du hast als Gesicht der Jusos die Jusos auf eine neue Art in das öffentliche Bewusstsein…