Mehrere Festnahmen
„Querdenken“ in Leipzig: Corona-Demo endet im Polizeikessel

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In mehreren deutschen Städten gab es am Wochenende Kundgebungen von Gegnern der Corona-Maßnahmen. Leipzig war am Samstag Schauplatz gleich mehrerer Demonstrationen. Zwei Wochen nachdem in der Stadt eine „Querdenken“-Demonstration wegen Verstößen gegen Auflagen aufgelöst werden musste, waren diesmal 500 Teilnehmer genehmigt worden. Auch Rechtsradikale Gruppen hatten laut Polizei zu einer Teilnahme aufgefordert. Da der Versammlungsanmelder den Behörden allerdings ein unvollständiges Attest zur Maskenbefreiung vorlegte, und nicht bereit war, einen Atemschutz zu tragen, wurde die Anmeldung bereits nach 15 Minuten wieder abgemeldet. Auch zahlreiche Gegendemonstranten waren in die Leipziger Innenstadt gekommen. Die Polizei versuchte beide Parteien strikt voneinander zu trennen. Bis zum Abend sei es zu zwei Festnahmen und mehreren Straftaten gekommen. Wegen des Angriffes auf einen Journalisten erfolgte eine Anzeige gegen Unbekannt. Auch in Bochum hatten Gegner und Befürworter der Auflagen Demonstrationen angemeldet. Beide Versammlungen wurden ortsgebunden durchgeführt. Ein beabsichtigter „Querdenken“-Aufzug durch die Innenstadt war aus Gründen des Infektionsschutzes nicht zugelassen worden. Beide Versammlungen seien problemlos verlaufen, so die Polizei.

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