Er hatte es bereits vor Wochen prophezeit: „Wir werden nicht absteigen! Darauf gebe ich euch mein Wort“, hatte Jean-Philippe Mateta den Fans des FSV Mainz 05 Ende Oktober vor dem Spiel gegen den FC Augsburg am 6. Spieltag vorausgesagt. Zwar ging die anschließende Partie verloren, doch danach zündete der hochgewachsene Franzose und ließ seinen Worten Taten in Form von Toren folgen. 

Lichte: „Ein gutes Gefühl“

Nachdem Mateta vor der Länderspielpause beim 2:2 der Mainzer gegen Schalke einen Treffer beisteuerte, hat er nun, am 8. Spieltag beim Gastspiel in Freiburg, sogar einen Dreierpack geschnürt. „Ich habe ein gutes Gefühl heute“, hatte FSV-Coach Jan-Moritz Lichte schon vor der Partie des FSV beim SC Freiburg am Sky-Mikrofon gesagt, und er sollte Recht behalten.

Mit einem lupenreinen Hattrick entschied Mateta das Spiel bereits in der ersten Halbzeit. Am Ende hieß es 3:1 (3:0) aus Sicht der Mainzer. Dabei gelang Mateta nach knapp zwei Minuten der schnellste Saisontreffer seines Klubs. Wichtiger als die Tor-Statistik war allerdings die Tatsache, dass der FSV endlich den ersten Sieg einfahren konnte. Zusätzlich bedeutete der Erfolg, dass der FSV, der mit sechs Pleiten in die Spielzeit gestartet war, erstmals seit dem 2. Spieltag nicht mehr auf einem der beiden Abstiegsplätze steht.

Zu verdanken haben die Mainzer das in erster Linie ihrem Torjäger. Der 23-jährige Mateta wurde beim französischen Zweitligisten LB Chateauroux ausgebildet, wechselte dann zu Olympique Lyon, wo er sich aber nicht durchsetzen konnte. Nach einer Leihstation beim AC Le Havre, kam er 2018 nach Mainz.

Lieblingsgegner SC Freiburg

Seitdem hat Mateta in 60 Bundesliga-Spielen 24 Treffer erzielt. Seine Tore in Freiburg waren in dieser Saison bereits die Treffer Nummer fünf, sechs und sieben. Dass er besonders gegen den Sportclub gerne trifft, war bekannt. In nunmehr vier Begegnungen hat der 1,92-Meter-Hüne bereits acht Mal gegen Freiburg getroffen.

Und wie es sich anfühlt, in einem Bundesliga-Spiel…