Kramp-Karrenbauer beklagt ruinösen Wettbewerb um CDU-Vorsitz

«Dieser ruinöse Wettbewerb fällt zuallererst auf die Kandidaten selbst zurück, aber auch auf die CDU»: Annegret Kramp-Karrenbauer. Foto: Michael Kappeler/dpa

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Friedrich Merz, Armin Laschet und Norbert Röttgen wollen den Posten des Parteivorsitzenden der CDU. Die derzeitige Chefin der Partei, Annegret Kramp-Karrenbauer, wirft den Bewerbern vor, mit ihrem Konkurrenzkampf der Partei zu schaden.

Die scheidende CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat den Bewerbern um ihre Nachfolge vorgeworfen, mit einem zerstörerischen Wettbewerb der Partei geschadet zu haben.

«Die Partei hat bei dieser Diskussion gespürt, dass aus diesem fairen Rennen ein ruinöser Wettbewerb geworden ist. Und dieser ruinöse Wettbewerb fällt zuallererst auf die Kandidaten selbst zurück, aber auch auf die CDU», sagte sie der «Augsburger Allgemeinen». «Deshalb habe ich immer davor gewarnt.»

Bewerber sind Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, der Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen. Im Ringen um die Verschiebung des anstehenden Parteitags hatte vor allem Merz mit Laschet einen offenen…