Kampf gegen Einwegplastik
Mehrweg-Angebot beim Außer-Haus-Verkauf soll Pflicht werden

In der Stuttgarter Innenstadt wird das «Recup» Mehrweg-Pfandsystem vorgestellt. Mehrwegverpackungen sollen künftig beim Außer-Haus-Verkauf verpflichtend zum Angebot gehören. Foto: Christoph Schmidt/dpa

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Speisen und Getränke zum Mitnehmen sind im Trend. Damit dabei weniger Plastikmüll anfällt, soll bald eine Mehrwegverpackung verpflichtend zum Angebot gehören. Auch das Getränkepfand soll ausgeweitet werden. Es sind zwei von vielen Baustellen im Kampf gegen Einwegplastik.

Immer mehr Cafés bieten den Kaffee zum Mitnehmen schon in Mehrweg-Pfandbechern an – ab 2022 soll das aus Sicht von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) Pflicht werden.

Auch wer Speisen «to go» in Einwegverpackungen aus Plastik anbietet, soll dann verpflichtend und ohne Aufpreis eine Mehrweg-Verpackung anbieten. Es falle zu viel Verpackungsmüll in Deutschland an, sagte Staatssekretär Jochen Flasbarth. Die Pfandpflicht soll ausgeweitet werden auf alle Einweg-Plastikflaschen und Getränkedosen.

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