Forderungskatalog
Landesarbeitsminister machen Vorschläge zur Hartz IV-Reform

Gefordert wird unter anderem, dass die Freibeträge für Aufstocker erhöht werden sollen. Foto: picture alliance/dpa

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Mit Hartz-IV-Beziehern in bestimmten Aspekten weniger hart umgehen als bisher? Nein, sagen Arbeitsminister aus vier Bundesländern. Es gehe um Anerkennung der Lebensleistung.

Arbeitsminister aus vier Bundesländern haben sich dafür ausgesprochen, mit Hartz-IV-Beziehern in bestimmten Aspekten weniger hart umzugehen als bisher.

Die Unionspolitiker aus Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern schlagen in einem Forderungskatalog an den Bund zum Beispiel vor, dass Bezieher von Grundsicherung mehr Erspartes und andere Sachwerte behalten dürfen als bisher. Über das Papier mit Vorschlägen für eine Reform der Hartz-IV-Regeln berichteten die «Westdeutsche Allgemeine Zeitung» («WAZ»), die «Augsburger Allgemeine» sowie die «Stuttgarter Zeitung» und die «Stuttgarter Nachrichten».

Die Menschen sollten «nicht jeden selbst verdienten Groschen, den sie über die Jahre abgezwackt haben, aufbrauchen müssen, bevor sie Anspruch auf staatliche Hilfe bekommen»,…