Steven Sinofsky
Ehemaliger Windows-Chef: „Apples M1-Macs sind wie ein Tesla Roadster der Informatik“

Von außen kann man die Macs mit M1-Chip nicht von ihren Vorgängern unterscheiden

© Christoph Fröhlich/stern

Apples neue Mac-Computer mit M1-Chip sorgen für Aufsehen in der Technikwelt. Nun meldet sich auch der ehemalige Windows-Chef Steven Sinofsky – und er vergleicht die M1-Macs mit revolutionären Produkten der jüngeren Geschichte.

Es ist die größte Zäsur in Apples Rechnern seit Jahrzehnten: Nach 15 Jahren mit Intel-Prozessoren stattet der kalifornische Konzern seine Mac-Computer nun mit eigens entwickelten Chips aus. Der M1-Chip, der wie Apples iPhone-Chip im Fünf-Nanometer-Verfahren gefertigt wird, ermöglicht deutlich mehr Performance und längere Akkulaufzeiten, wie unser Test des aktuellen Macbook Air zeigt. Zudem ermöglicht der Chip einen lüfterlosen Betrieb und die Portierung von iPhone- und iPad-Apps. Damit dürfte die Verzahnung der Produkte aus Cupertino in Zukunft noch weiter vorangetrieben werden.

Der Wechsel auf eine völlig neue Systemarchitektur ist mit vielen Risiken verbunden. Die hat Apple aber weitgehend umschifft, wie erste Tests zeigen. Vor allem in puncto Performance schneiden die neuen Rechner mit M1-Chip – erhältlich ist ein Macbook Air, ein Macbook Pro (13 Zoll) und der Mac Mini -…