Debatte im Bundestag
Eingeschleuste Störer im Parlament: „Angriff auf das freie Mandat“ – AfD entschuldigt sich

Sehen Sie im Video: AfD entschuldigt sich für „eingeschleuste“ Störer im Bundestag.

Alexander Gauland (AfD), Fraktionsvorsitzender: „Dass gewählte Volksvertreter von Gästen zweier Abgeordneter unserer Fraktion bedrängt und belästigt wurden, ist unzivilisiert und gehört sich nicht. Dafür entschuldige ich mich als Fraktionsvorsitzender. Das hätten wir verhindern und diese Besucher beaufsichtigen müssen. Ich möchte betonen, dass diese Besucher ganz offiziell angemeldet waren und somit auch die Sicherheitsüberprüfung durchlaufen haben. Als Besucher hat man sich so nicht aufzuführen. Deshalb werden diese Gäste nicht mehr eingeladen. Punktum. Und nochmals Pardon.“ O-TON Michael Grosse-Brömer (CDU), Parlamentarischer Geschäftsführer Union „Nach den ersten Erkenntnissen sollen die in Verdacht stehenden Personen durch Hilfe von AfD-Abgeordneten Bystron, Müller, Hemmelgarn in den Bundestag eingeschleust worden sein. Schleuser-Tätigkeit sozusagen. Doch nicht genug, damit nicht genug. Der AfD-Abgeordnete Huber soll mehrfach versucht haben, ohne Erlaubnis in fremde Büros mit Kamera und anderen Personen zu gelangen. „Sie täuschen sich. Sie beeindrucken uns nicht. Sie mögen vielleicht die Methoden der Weimarer Zeit anwenden, aber diese Demokratie hat aus Weimar gelernt. Sie ist standhaft und sie ist wehrhaft, und sie erreichen nicht das, was sie wollen.“ O-TON Petra Lau (Linke), Bundestagsvizepräsidentin „Wer das Gesetz zur Minderung der Corona folgend gleichsetzt, verharmlost den Faschismus und verhöhnt seine Opfer. Das heißt, diese Vertreter sehen sich offenbar selbst als Nachfolger dieser faschistischen Partei. Und das ist erhellend und verheerend.“