Vor Apec-Gipfel
Chinas Präsident wendet sich gegen «Entkoppelung»

Xi Jinping, Präsident von China. Foto: Li Xueren/XinHua/dpa

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Nach der Wahlniederlage von Trump geht Xi Jinping in die Offensive. Erst schließt China den weltgrößten Freihandelsvertrag, dann präsentiert sich der Staatschef als Vorreiter des Multilateralismus.

Angesichts der Spannungen mit den USA hat sich Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping gegen Protektionismus und eine «Entkoppelung» von Volkswirtschaften ausgesprochen.

In einer Rede per Video auf einem Forum von Wirtschaftsführern einen Tag vor dem Asien-Pazifik-Gipfel (Apec) in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur sagte Xi Jinping, China sei weit in die Weltwirtschaft integriert und «wird seine Türen zur Welt noch weiter öffnen».

Er rief zu größerer Kooperation im Kampf gegen das Coronavirus und zur Ankurbelung der Weltwirtschaft auf, die in die Rezession gerutscht ist. In einem indirekten Hinweis auf US-Präsident Donald Trump und seine «Amerika-Zuerst»-Politik sagte Xi Jinping: «Wachsender Unilateralismus, Protektionismus und Schikane sowie Gegenreaktionen auf die wirtschaftliche Globalisierung haben die Risiken und Ungewissheiten in der…