Fastfood-Geschäft im Wandel
Die Renaissance des Drive-in-Schalters

Autos stehen vor dem Drive-In Autoschalter einer Filiale der Fastfood Kette Kentucky Fried Chicken in Düsseldorf. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

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Ein Wort hören Vertreter der Fastfood-Branche gar nicht gern: Fastfood. Stattdessen sprechen sie von «Quick Service» – eine schnelle und unkomplizierte Dienstleistung also. Die Gastrosparte leidet unter der Coronakrise. Nun steuert sie um.

Nach herben Rückschlägen in der Coronakrise will Deutschlands Fastfood-Branche ihre Auto-Abholschalter ausbauen, um Kunden bei der Stange zu halten.

Während das klassische Restaurantgeschäft mit Wartezeiten an der Theke einbrach, zog der Verkauf über «Drive-ins» oder «Drive-Thrus» an. Bei Burger King lag der Autoanteil am Gesamtumsatz vor Corona bei einem Drittel, im Sommer stieg er auf mehr als 45 Prozent. Bei Marktführer McDonald’s kletterte der Auto-Anteil im Frühjahr von 30 auf 50 Prozent bezogen auf den Umsatz der Drive-in-Filialen.

Immer mehr Kunden wollten eine Essensübergabe, ohne ins Lokal zu gehen, sagt Burger-King-Deutschlandchef Cornelius Everke. «Die Drive-in-Filialen haben uns sehr geholfen, einen Weg durch die Krise…