Der Wechsel des deutschen Basketball-Nationalspielers Dennis Schröder zum NBA-Champion Los Angeles Lakers und Superstar LeBron James ist perfekt. „Willkommen in Los Angeles, Dennis Schröder“, twitterte der Glamour-Club der stärksten Basketball-Liga der Welt. Der 27-jährige Schröder kommt von Oklahoma City Thunder (OKC), für die er seit 2018 spielte. Die Lakers hatten sich bereits vor der letzten Saison für den Point Guard interessiert. Dass Schröder zuletzt den Eindruck erweckte, OKC gar nicht verlassen zu wollen, spielt wegen der Gesetze im US-Basketball gar keine Rolle: Sind sich zwei Klubs einig, müssen Spieler das Trikot wechseln. Nur wenige Profis haben Klauseln in ihren Verträgen, die das ausschließen.

Dritte US-Station Schröders

LeBron James mit dem NBA-Meisterpokal

„Ja, ich habe Angebote bekommen“, hatte Schröder erst vor wenigen Tagen zu Anfragen aus der Vergangenheit gesagt. „Aber ich wollte nie zu den Lakers, zu den Clippers, oder zu den ganzen Namen, die meinen Agenten angerufen haben.“ Für den in der NBA sehr respektierten 27-Jährigen ist es die dritte NBA-Station seit seinem Debüt für die Atlanta Hawks im Jahr 2013. Nach fünf Jahren in Georgia ging es zu OKC, wo Schröder kein Starting-five-Spieler mehr war, dafür aber viel vom Star des Klubs, Chris Paul, lernen und seine Statistiken in allen Bereichen verbessern konnte. Paul verlässt Oklahoma ebenfalls und wechselt zu den Phoenix Suns.

In Oklahoma besitzt Schröder noch einen Vertrag bis 2021, der ihm ein jährliches Gehalt in Höhe von 15 Millionen US-Dollar (rund 12,7 Millionen Euro) garantiert. Das übernehmen die Lakers und wollen ihm dem Vernehmen nach im Anschluss einen neuen Vertrag mit noch besseren Konditionen anbieten. Mit den Lakers hat der zweifache Familienvater gute Chancen, als zweiter Deutscher nach Dirk Nowitzki mit den Dallas Mavericks 2011 die begehrteste Trophäe im Basketball zu gewinnen.

sn/dvo (dpa, sid)

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