Sehen Sie im Video: Trump, Biden, Merkel und Fehlschläge – die Highlights des großen Obama-Interviews.

„Ich habe das wahrscheinlich schon zuvor gesagt. Ich habe Angela Merkel sehr gern.“

„Donald Trumps Unwillen, diese grundsätzliche demokratische Rolle zu spielen, wird es, denke ich, der Biden-Regierung schwerer machen, einen guten Start zu haben.“

„Im Bezug auf die Außenpolitik werde ich noch immer von der Tragödie in Syrien verfolgt.“

„Sie haben viele Politiker getroffen, von Indien bis China und außerdem Kanzlerin Angela Merkel. Wenn Sie heute betrachten, was sie getan hat und wie sie interagiert haben: Was denken Sie von ihr?“

„Ich habe das wahrscheinlich schon zuvor gesagt. Ich habe Angela Merkel sehr gern. Ich denke, dass sie eine herausragende Anführerin ist – nicht nur für Deutschland, sondern für Europa und die Welt.“

„Sie war immer sicher, klug und fokussiert. Ich denke und schreibe im Buch, dass sie instinktiv freundlich und eine gute Person ist. Ihre Führung bei zahlreichen Krisen in Europa hat sie zu einem sehr wichtigen Partner gemacht. Und ich habe ihr vollkommen vertraut. Sie war sehr wichtig dafür, die europäische Solidarität zu erhalten und die europäische Idee. Und dafür einer Rückkehr zum toxischen Nationalismus zu widerstehen, der Europa über Jahrhunderte zerrissen hat.“

„Wie fühlen Sie sich nach dem Sieg ihres Bruders, so nennen sie ihn, Joe Biden? Sind Sie erleichtert, voller Freunde oder besorgt wegen des bevorstehenden Weges?“

„Alles davon, denke ich. Ich bin zuversichtlich, dass Joe Biden und Kamala Harris unseren Kurs ändern können, zurück zu den Werten, für die nicht nur meine Regierung stand,  sondern die Amerika zu einem Anführer in der Welt gemacht haben. Respekt für grundsätzliche Ideale wie Menschenrechte, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit. In vielerlei Hinsicht bin ich optimistisch, was den Weg des Landes angeht. Aber ich muss aufgrund der Wahlergebnisse auch feststellen, dass Amerika tief…