Plädoyers beginnen
Beweisaufnahme im Halle-Prozess geschlossen

Der Angeklagte Stephan Balliet (M) sitzt zu Beginn des 20. Prozesstages zwischen seinen Verteidigern Hans-Dieter Weber (l) und Thomas Rutkowski im Landgericht. Foto: Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa

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Der Prozess um den rechtsterroristischen Anschlag von Halle geht in die letzte Phase: Am 21. Prozesstag hat die vorsitzende Richterin die Beweisaufnahme geschlossen. Es wird erwartet, dass sich die Schlussvorträge mehrere Prozesstage hinziehen.

Der Prozess um den rechtsterroristischen Anschlag von Halle geht in die letzte Phase: Am 21. Prozesstag hat die vorsitzende Richterin Ursula Mertens am Mittwoch die Beweisaufnahme geschlossen.

Nach einer kurzen Pause sollte der Vertreter der Anklage, Bundesanwalt Kai Lohse, mit seinem Schlussvortrag beginnen. Anschließend sollten dann die Verteidiger des Angeklagten und die 21 Vertreter der Nebenklage plädieren. Wegen der vielen Prozessbeteiligten rechnete das Gericht damit, dass sich die Schlussvorträge mehrere Prozesstage hinziehen.

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