Angesichts steigender Corona-Zahlen schließt die US-Ostküstenmetropole New York erneut ihre Schulen. Die Stadt habe die Schwelle von drei Prozent positiven Corona-Tests überschritten und werde die Lerneinrichtungen deshalb ab Donnerstag vorübergehend dicht machen, schrieb Bürgermeister Bill de Blasio auf Twitter.

New York war im Frühjahr zum Epizentrum der Pandemie in den USA geworden und hatte Mitte März alle Schulen schließen müssen. Über den Sommer hatte sich das Infektionsgeschehen wieder stabilisiert, eine erneute Öffnung war jedoch immer wieder verschoben worden. Die ersten Schulen konnten schließlich erst ab Ende September wieder öffnen. Zuletzt hatte sich die Lage jedoch wieder angespannt.

Erst vor einer Woche hatte der Gouverneur des gleichnamigen Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, neue Maßnahmen angekündigt:

Restaurants, Bars und Fitnessstudios müssen demnach um 22.00 Uhr schließen.

Treffen in Privathäusern sind auf maximal zehn Personen beschränkt.

Landesweit stieg die Zahl der mit Covid-19 hospitalisierten Corona-Patienten am Dienstag auf mehr als 75.000 und stellte damit einen neuen Rekord auf. Der Mittlere Westen ist zum neuen Epizentrum der Krise in den Vereinigten Staaten geworden und meldete zuletzt fast eine halbe Million Fälle innerhalb einer Woche.

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