Neuer Staatschef
Übergangspräsident Sagasti will Peru aus der Krise führen

«Wir werden unser Möglichstes tun, nicht nur, um das Vertrauen der Bürger zu gewinnen, sondern auch, um ihnen die Hoffnung auf ein besseres Peru zurückzugeben», sagt Sagasti nach seiner Vereidigung. Foto: Rodrigo Abd/AP/dpa

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Der Ingenieur soll nun reparieren, was in den jüngsten Turbulenzen zu in Peru Bruch gegangen ist: Nach einer Reihe von Skandalen und Winkelzügen ist das Vertrauen der Bürger in die politische Klasse des Andenstaats tief erschüttert.

Nach Tagen der politischen Unruhe hat Peru einen neuen Staatschef. Der Mitte-Rechts-Politiker Francisco Sagasti legte am Dienstag im Kongress in Lima seinen Amtseid ab.

Damit ist der 76-Jährige der dritte Präsident des südamerikanischen Landes innerhalb von etwas mehr als einer Woche. Als Übergangsstaatschef soll der Ingenieur die Amtsgeschäfte bis zur Wahl im kommenden Jahr führen. Nach den jüngsten Turbulenzen muss Sagasti vor allem das Vertrauen in die Politik wiederherstellen.

«Wir werden unser Möglichstes tun, nicht nur, um das Vertrauen der Bürger zu gewinnen, sondern auch, um ihnen die Hoffnung auf ein besseres Peru zurückzugeben», sagte Sagasti nach seiner Vereidigung. Er versprach eine transparente Regierungsführung, Investitionen…