Neue Steuerungssoftware
US-Behörde lässt Boeing-Krisenjet 737 Max wieder in die Luft

Eine Boeing 737 Max landet nach einem Testflug auf dem King County International Airport in Seattle. Foto: Elaine Thompson/AP/dpa

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Nach zwei Abstürzen mit insgesamt Hunderten Toten hatten die Behörden den Unglücksjet 737 Max von Boeing aus dem Verkehr gezogen. Nun hat der Flugzeugbauer die Starterlaubnis zurück.

Das Startverbot für Boeings Unglücksflieger 737 Max ist nach mehr als anderthalb Jahren aufgehoben worden.

Voraussetzung dafür ist unter anderem die Installation einer neuen Steuerungssoftware an den Flugzeugen, wie die US-Flugaufsicht FAA am Mittwoch in Washington mitteilte. Der Krisenjet war im März 2019 im Zuge zweier Abstürze mit insgesamt 346 Toten aus dem Verkehr gezogen worden. Als Hauptursache der Unglücke galt ein fehlerhaftes Steuerungsprogramm. Boeing hatte die Probleme eigentlich bereits nach dem ersten Absturz beheben wollen. Doch es traten wiederholt weitere Mängel auf, sodass es letztlich rund 20 Monate dauerte, bis die FAA das Flugverbot für die 737 Max aufhob.

Europas Luftfahrtbehörde EASA hatte bereits Mitte Oktober erklärt, dass die 737 Max wieder ausreichend sicher sei und damit ihre Zustimmung zu einer Wiederzulassung signalisiert. Experten rechnen damit,…