Insolvenzverfahren
Wirecard-Gläubiger hoffen auf Schadenersatz

Teilnehmer und Medienvertreter stehen vor Beginn der ersten Gläubigerversammlung im Wirecard-Insolvenzverfahren in einer Schlange vor dem Löwenbräukeller. Foto: Sven Hoppe/dpa

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Das Skandal-Unternehmen Wirecard hatte nach seinen Phantomgeschäften Insolvenz angemeldet. Gläuber hoffen nun, wenigstens einen Teil ihres Geldes zurückzubekommen.

Zur ersten Gläubigerversammlung des Skandalkonzerns Wirecard in München haben neben Banken und Investoren auch viele Aktionäre des insolventen Zahlungsdienstleisters Forderungen angemeldet. Das teilten Anwälte sowie die Anlegervereinigung DSW am Mittwoch mit.

Insolvenzverwalter Michael Jaffé wollte bei der Gläubigerversammlung Bericht über die finanzielle Lage bei Wirecard geben. Die Veranstaltung ging in kleinem Rahmen im derzeit coronabedingt für die Öffentlichkeit geschlossenen Münchner Löwenbräukeller über die Bühne, großen Andrang gab es nicht.

Der ehemalige Dax-Konzern Wirecard hatte im Juni nach dem Eingeständnis von Phantomgeschäften Insolvenz angemeldet, Banken und Investoren haben nach Berechnungen der Münchner Staatsanwaltschaft mehr als drei Milliarden Euro verloren. Der Insolvenzverwalter hat nach Angaben aus Finanzkreisen mit dem Verkauf von…