von Yannik Schüller
18.11.2020, 08:58 Uhr

Donald Trump will es nicht wahrhaben: Die Wahl ist verloren. Dass sich ein Präsident derart verzweifelt im Amt zu halten versucht, gab es schon einmal: auf Netflix. Doch Trump und sein Serienpendant Frank Underwood aus „House of Cards“ verbindet noch mehr.

Joe Biden hat die nötige Marke von 270 Wahlmännern geknackt und damit die Präsidentschaftswahl für sich entschieden. Trump hat verloren, auch wenn er das nicht einsehen mag. Angst und Verdrängung im Angesicht der Wahlniederlage sind für einen Präsidenten nichts Neues – zumindest nicht im Fernsehen.

Ähnlich erging es einem Mann, mit dem Donald J. Trump zumindest sein dehnbares Verständnis vom demokratischen Wahlsystem teilt: Francis J. Underwood aus der Netflix-Serie „House of Cards“. Den realen und den fiktiven Präsidenten verbindet dabei nicht nur das Mittelinitial. Viel erschreckender sind die Parallelen zwischen Donald Trump und der von Kevin Spacey verkörperten Serienfigur Frank Underwood, wenn man sich ihr Benehmen in den Wochen vor und nach der Wahl ansieht. 

Achtung, Spoiler! Wer sich von  „House of Cards“ noch überraschen lassen möchte, sei an dieser Stelle gewarnt.

Trump und Underwood verbindet die Angst