Satirepartei
Nach Eintritt von Marco Bülow: „Die Partei“ ist erstmals im Bundestag vertreten

Martin Sonneborn (r), Europaabgeordneter und Vorsitzender von „Die Partei“ überreicht dem langjährigen SPD- und fraktionslosen Bundestagsabgeordneten Marco Bülow symbolisch den Mitgliedsausweis der Partei.

© Kay Nietfeld / DPA

Der Bundestagsabgeordnete und frühere SPD-Politiker Marco Bülow ist in „Die Partei“ eingetreten. Somit ist die Satirepartei erstmals im Bundestag vertreten. 

Der Bundestagsabgeordnete und frühere SPD-Politiker Marco Bülow ist in „Die Partei“ eingetreten. Parteichef und Satiriker Martin Sonneborn überreichte Bülow bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am vergangenen Dienstag in Berlin einen überdimensionierten Mitgliedsausweis. Damit ist „Die Partei“ nun erstmals im Bundestag vertreten. Sonneborn verwies daneben auf die zwei Europaabgeordneten und mehr als 240 Kommunalpolitiker der „Partei“ und urteilte: „Da ist noch Luft nach oben.“

Bülow begründete seinen Eintritt auf seiner Internetseite damit, dass „Die Partei“ mit ihren „satirischen Analysen und Kommentaren“ offenbare, „wie starr und absurd die herrschende Politik und ihr etabliertes System geworden sind“. Die „Partei“ habe „ihren eigenen Weg gefunden, hierzulande und in Europa die herrschenden Missstände aufzudecken“, erklärte der 49-Jährige.