In Österreich gilt seit Mitternacht bis vorerst 6. Dezember ein Corona-Lockdown. Wie zu Beginn der Pandemie im Frühjahr dürfen die knapp neun Millionen Bürger Haus und Wohnung nur aus bestimmten Gründen verlassen – beispielsweise zum Einkaufen, für unbedingt nötige Fahrten zur Arbeit, Arztbesuche oder auch zum Spazierengehen oder Joggen.

Öffnen dürfen nur Läden für den täglichen Bedarf wie Supermärkte, Drogerien, Apotheken und Banken. Auch die gesamte Gastronomie hat geschlossen. Erlaubt ist der Außer-Haus-Verkauf von Speisen und Getränken. Die Schulen wechseln komplett in den Fernunterricht. Bei Bedarf wird jedoch weiterhin wie auch in Kitas eine Betreuungsmöglichkeit angeboten.

Am Montag waren die Einkaufsstraßen wie hier in Wien nochmals sehr belebt

Außerdem gibt es verschärfte Kontaktbeschränkungen: Erlaubt sind nur noch Treffen mit einzelnen engsten Angehörigen beziehungsweise einzelnen wichtigen Bezugspersonen. Wo es möglich ist, wird Homeoffice empfohlen. In geschlossenen öffentlichen Räumen gilt weiter die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Krankenhaus-Belegung in Frankreich auf Rekordstand

Gut zwei Wochen nach Verhängung der strengen Corona-Auflagen in Frankreich sieht Gesundheitsminister Olivier Véran nach eigenen Angaben Hinweise, dass das Land möglicherweise den Höhepunkt der Pandemie überschritten hat. In den vergangenen Tagen pendelte sich die Zahl der Neuinfektionen auf hohem Niveau ein, die Zirkulation des Virus im Land hat sich laut den Gesundheitsbehörden aber verlangsamt. Der Anteil der positiven Tests ging zurück. Das Virus sei aber noch nicht besiegt, warnte Véran.

Ein Corona-Patient in einem Krankenhaus in Colombes nordwestlich von Paris

Am Montagabend meldeten die Behörden erstmals seit Wochen wieder weniger als 10.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden, aber auch mehr als 500 neue Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19. In den Krankenhäusern werden insgesamt fast 33.500 Corona-Patienten…