Flugplan wird eingedampft
Erstmals Jahresverlust für Easyje:

Passagierflugzeuge der britischen Fluggesellschaft easyJet am Pier-Süd vom Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg «Willy Brandt» (BER). Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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Corona-Krise und das Ende der Brexit-Übergangsphase: Die britische Airline Easyjet steht auch in den kommenden Monaten vor großen Herausforderungen. Auch der Mangel an Corona-Testmöglichkeiten an Flughäfen macht dem Billigflieger zu schaffen.

Die Corona-Pandemie hat dem britischen Billigflieger Easyjet den ersten Jahresverlust seiner Geschichte eingebrockt. Die Aussichten für den Winter bleiben düster.

Easyjet-Chef Johan Lundgren hat den Flugplan für die Zeit bis Silvester nochmals gekürzt und hofft, dass ein Impfstoff sowie klare Test- und Quarantäneregeln die Nachfrage nach Flugreisen irgendwann im nächsten Jahr wieder anspringen lassen. Die Airline spricht mit mehreren Regierungen über mögliche finanzielle Hilfen und rüstet sich für einen No-Deal-Brexit.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende September riss der Einbruch des Flugverkehrs infolge der Pandemie den Billigflieger tief in die roten Zahlen. Unter dem Strich stand ein Minus von fast 1,1 Milliarden britischen Pfund (1,2 Mrd Euro) nach einem Gewinn von 349 Millionen Pfund…