Die Forderungen einiger Republikaner an Trump werden lauter und deutlicher, die formelle Übergabe der Amtsgeschäfte zu beginnen, beobachtet das US-Portal „The Hill“.

So sagte etwa Mike DeWine, Gouverneur von Ohio, dem Sender CNN: „Es ist klar, dass nach dem, was wir jetzt wissen, Joe Biden der gewählte Präsident ist und der Übergang für das Land wichtig ist“. Gleichzeitig sagte er allerdings, man müsse respektieren, wenn Präsident Trump den Rechtsweg einschlage. Nichtsdestotrotz müsse der Übergangsprozess, die sogenannte transition phase, eingeleitet werden.

Auch Asa Hutchinson, Gouverneur von Arkansas, argumentierte ähnlich im Gespräch mit NBC und sagte: „Ich rechne damit, dass Joe Biden der nächste Präsident der Vereinigten Staaten sein wird.“ Das Biden-Team sollte Zugang zu Informationen der nationalen Sicherheit und öffentlichen Gesundheit bekommen, wie in der Übergangsphase üblich. Bislang sperrt sich die Trump-Regierung dagegen. Trump hält sich für Opfer eines systematischen Wahlbetrugs – für den es keine Hinweise gibt – und erkennt den Wahlsieg Bidens noch immer nicht an.