Strohfeuer?
Hohe Subventionen machen E-Autos plötzlich zu Rennern

Beim anstehenden Autogipfel soll es mal wieder um den Ausbau der Lade-Infrastruktur für E-Autos gehen. Die Kunden greifen dank Prämie und Steuervorteilen aber schon jetzt zu. Doch das könnte ein Strohfeuer sein. Foto: Martin Gerten/dpa

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Beim anstehenden Autogipfel soll es mal wieder um den Ausbau der Lade-Infrastruktur für E-Autos gehen. Die Kunden greifen dank Prämie und Steuervorteilen aber schon jetzt zu. Doch das könnte ein Strohfeuer sein.

Es hing offenbar doch vor allem am Preis und nicht an Reichweitenangst oder fehlender Infrastruktur: Dank hoher Prämien starten Elektroautos und Plug-in-Hybride plötzlich durch. Zumindest auf dem Papier drückt das auch den CO2-Ausstoß der Neuzulassungen deutlich.

Nun wollen Bundesregierung und Fahrzeugbranche auf einem neuerlichen «Auto-Gipfel» an diesem Dienstag (17. November) über weitere Förderungen und den Ausbau der Ladeinfrastruktur nachdenken, die dem Boom deutlich hinterherhinken.

Mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) haben sich bereits zwei Unions-Schwergewichte für eine Verlängerung der eigentlich im kommenden Jahr auslaufenden «Innovationsprämie» bis ins Jahr 2025 ausgesprochen. Zwei…