Ungeachtet des deutlichen Vorsprungs von Joe Biden bei den Präsidentschaftswahlen in den USA wollen in Deutschland lebende Anhänger der Republikaner eine Wahlniederlage des amtierenden Präsidenten nicht einräumen. „Wir haben vollstes Verständnis für Donald Trump und stellen uns uneingeschränkt hinter das Vorgehen des Präsidenten, den Ausgang der Wahl juristisch anzufechten“, sagte Jeffrey Jowett, ein Sprecher von Republicans Overseas Germany, im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. In mindestens fünf Bundesstaaten sei es zu „offensichtlichem Wahlbetrug gekommen. Und fast täglich kommen neue Unregelmäßigkeiten ans Licht. Das muss aufgeklärt werden“, betonte er. Bisher wurden für derartige Behauptungen keine Belege bekannt, eingereichte Klagen des Trump-Lagers scheiterten. Jowett schränkte ein: „Wir haben nie behauptet, dass die gesamte Wahl gefälscht wurde.“ Aber: „Schon kleine Veränderungen in einigen Bezirken könnten aber deutliche Effekte auf den Ausgang der Wahl haben.“