Pwc-Sudie
Weniger Übernahmen und Pleiten bei Finanz-Start-ups

Die starke Auslese unter den Start-ups – den sogenannten Fintechs – sei vorerst gebremst, heißt es in einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC. Foto: picture alliance / Boris Roessler/dpa

© dpa-infocom GmbH

Junge Finanzfirmen wollen die Bankenwelt aufmischen. In den vergangenen Jahren erlebte die Branche aber eine starke Auslese. Die ist aber offenbar nun vorerst zum Erliegen gekommen. Ein anderer Trend der Branche ist ungebrochen.

Trotz der Corona-Krise sind weniger junge Finanzfirmen durch Pleiten und Übernahmen vom Markt verschwunden.

Die starke Auslese unter den Start-ups – den sogenannten Fintechs – sei vorerst gebremst, heißt es in einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC.

In den ersten neun Monaten des Jahres gab es demnach 26 Geschäftseinstellungen, im ganzen Vorjahr waren es 57. Einige große Fintechs hätten auch in der Krise viel Geld von Investoren bekommen, sagte Meyer. «Sie sind inzwischen etablierte Größen in der Finanzbranche und entsprechend krisenfest.» Neugründungen und jungen Firmen helfe zudem das gelockerte Insolvenzrecht in der Corona-Krise.

In den ersten neun Monaten…