Viele Fragezeichen bleiben
MV-Innenminister klärt Hintergründe zu Waffenkauf auf

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier hat eine „Kurzwaffe“ bei einem späteren Mitglied der rechtsextremistischen Gruppierung Nordkreuz erworben. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) ist seit vielen Jahren Jäger. Ein im Raum stehender Waffenkauf hatte zu Kritik geführt. Jetzt nannte er Hintergründe dazu.

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat nach Aufforderungen mehrerer Parteien Klarheit über einen Waffenkauf geschaffen.

Er hatte zuvor noch ausweichend auf eine Frage geantwortet, ob er privat als Jäger eine Waffe bei oder über ein ehemaliges Mitglied einer rechtsextremistischen Gruppierung gekauft habe.

Am Freitag räumte Caffier den Kauf ein. «Ja, habe ich. Eine Kurzwaffe. Anfang 2018, auf Basis der gesetzlichen Grundlagen und zu einem Zeitpunkt, als der Mann noch nicht unter Verdacht stand und im In- und Ausland als zuverlässiger Ausbildungspartner der Polizei galt», sagte der CDU-Politiker dem «Spiegel». Keiner habe mögliche Kontakte des Mannes zu Rechtsextremisten vermutet.