Kein Krisenende in Sicht
VW-Konzern verkauft im Oktober wieder weniger Autos

Die Auslieferungen des weltgrößten Autoherstellers nahmen im Oktober um 4,9 Prozent ab im Vergleich zum Vorjahresmonat. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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Während der Corona-Krise haben die Menschen weniger Lust als sonst auf ein neues Auto. Das bekommt der weltgrößte Autohersteller Volkswagen zu spüren.

Nach der leichten Stabilisierung im September verbucht der Volkswagen-Konzern wieder sinkende Verkaufszahlen.

Die Auslieferungen des weltgrößten Autoherstellers nahmen im Oktober um 4,9 Prozent ab im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Wie VW am Freitag mitteilte, konnten insgesamt 903 200 Fahrzeuge an die Kunden gebracht werden. Zuvor hatte sich das von der Corona-Krise belastete Geschäft im September zunächst etwas gefangen, als die VW-Gruppe zwischenzeitlich 3,3 Prozent mehr Autos absetzte.

Auch der besonders wichtige Markt China schwächelt erneut, hier wurde der Konzern im Oktober 3,3 Prozent weniger Fahrzeuge los. In Nordamerika lag das Minus bei 9,8, in der Heimatregion Westeuropa bei 6,4 Prozent. Der Asien-Pazifik-Raum ohne China und Hongkong entwickelte sich dagegen mit plus…