Monitoringbericht
Lieferantenwechsel hilft gegen hohe Strompreise

Schon durch einen anderen Vertrag beim örtlichen Stromversorger lässt sich laut Bundesnetzagentur eine deutliche Einsparung erreichen. Foto: Sina Schuldt/dpa

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Der Strompreis kennt in Deutschland meist nur eine Richtung: Es geht nach oben. Mittlerweile kostet eine Kilowattstunde deutlich mehr als 30 Cent. Es gibt aber Sparmöglichkeiten, sagt die Bundesnetzagentur.

Viele Verbraucher in Deutschland bezahlen nach Berechnungen der Bundesnetzagentur zu viel für Strom und Gas, weil sie ihre teuren Grundversorgungstarife nicht kündigen.

Allein durch einen Wechsel zu einem anderen Gaslieferanten könnten sie jährlich im Durchschnitt 240 Euro sparen, wie aus Zahlen für den neuen Monitoringbericht von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Für Haushaltsstrom in der Grundversorgung hat die Bundesnetzagentur zum Stichtag 1. April 2020 einen Durchschnittspreis von 33,8 Cent je Kilowattstunde ermittelt. Mehr als ein Drittel der Haushaltskunden hatte im vergangenen Jahr noch einen solchen teuren Vertrag. Schon durch einen anderen Vertrag beim örtlichen Stromversorger lasse sich eine deutliche Einsparung erreichen, betont die Behörde.