Die Testergebnisse klingen ermutigend. Zwar läuft die Phase-III-Studie für den Impfstoff BNT162b2 noch, aber die Produktion für ihre Covid-19-Vakzine haben die Pharmahersteller Biontech und Pfizer schon gestartet. Denn am Tag X muss es ganz schnell gehen. Sobald die Behörden den Impfstoff genehmigen, werden die Hersteller die ersten Millionen Einheiten von BNT162b2 in die Welt verschicken.

Während die Impfstoffentwickler schon einen wichtigen Teil ihres Jobs erledigt haben, beginnt die Arbeit für andere erst: Milliarden Impfdosen müssen erst produziert und anschließend verteilt werden.

Es wird ein logistisches Abenteuer. Nicht nur wegen der schieren Masse. So hat allein die EU-Kommission 200 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs geordert, bis Ende 2021 wollen Biontech und Pfizer gar mehr als 1,3 Milliarden Impfstoffdosen produzieren. Problematisch sind vor allem die Tücken der Kühlkette. Denn BNT162b2 muss tiefgefroren transportiert werden, und zwar richtig tief: bei 70 Grad Celsius unter null will Biontech den Impfstoff verschiffen. Sonst wächst die Gefahr, dass er nicht wirkt gegen die Seuche.