Nach Erholung
Zweite Corona-Welle bedroht Erholung in Chemiebranche

Eine Pilotanlage der Trinseo GmbH zur Herstellung von synthetischem Kautschuk. Trotz einer Erholung im Sommer erwartet die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie einen Umsatzeinbruch in diesem Jahr. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

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Deutschlands drittgrößte Industriebranche nach dem Auto- und Maschinenbau hat sich im Sommer vom Corona-Einbruch kräftig erholt. Doch nun drohen mit den erneuten Lockdowns wieder Rückschläge.

Die zweite Corona-Welle und Lockdowns in vielen Ländern belasten die deutsche Chemie- und Pharmabranche.

Nach einer Erholung im dritten Quartal haben sich die Geschäftsaussichten wieder eingetrübt, teilte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch mit. Der Branche stehe ein schwieriges Schlussquartal bevor, sagte VCI-Präsident Christian Kullmann in Frankfurt. «Auch wenn der Auftrieb in der Industrie stark war, droht durch Corona ein neuer Dämpfer. Die Bundesregierung muss verhindern, dass es zu dauerhaften wirtschaftlichen Schäden kommt.»

Angesichts steigender Corona-Infektionen befindet sich nicht nur Deutschland im Teil-Lockdown, auch Länder wie Italien und Frankreich haben das öffentliche und wirtschaftliche Leben heruntergefahren. Das dürfte der Erholung einen…