Es bleiben aber noch Lücken
Handwerk holt bei Lehrstellen auf

Ende Oktober waren noch mehr als 17.000 Ausbildungsplätze im Handwerk frei. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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Wie sieht es zurzeit aus mit Lehrstellen im Handwerk? Nach der akuten Corona-Krise im Frühsommer hat sich die Lage gebessert. An den Prämien der Bundesregierung lag das wohl nicht.

Im Handwerk sind in den vergangenen Wochen nach Schwierigkeiten in der Corona-Krise wieder mehr Lehrstellen besetzt worden – es bleiben aber Lücken.

«Wenn jetzt alle Akteure in der beruflichen Bildung noch einen echten Endspurt hinlegen, kann es gelingen, dass 2020 kein verlorener Corona-Ausbildungsjahrgang wird», sagte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer der Deutschen Presse-Agentur. Dank einer Aufholjagd sei es gelungen, bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen die im Frühsommer noch große Differenz im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu verringern.

Ende Oktober waren noch mehr als 17.000 Ausbildungsplätze im Handwerk frei. Von Januar bis Oktober wurden rund 131.000 Ausbildungsverträge neu erfasst. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war dies ein Rückgang von 7,3 Prozent – die Lücke war aber deutlich geringer als noch im Sommer.