Details zum dritten Quartal
Continental ringt um Arbeitsplätze

Nach einem extrem schwierigen zweiten Quartal macht Continental auch im dritten Jahresviertel Verluste. Foto: Moritz Frankenberg/dpa

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Die Lage bei Continental ist brenzlig. Das Geschäft soll nach dem Corona-Einbruch im Frühjahr inzwischen wieder etwas besser laufen – aber zugleich belasten der Umbau und Job-Ängste den Zulieferkonzern. Eine Top-Personalie dürfte bald entschieden werden.

Continental berichtet heute über die Einzelheiten der Geschäftsentwicklung im zurückliegenden dritten Quartal. Der Autozulieferer hatte Mitte Oktober schon einige vorläufige Angaben gemacht.

Demzufolge gab es nach dem extrem schwierigen zweiten Quartal auch im dritten Jahresviertel Verluste. Das Tagesgeschäft lief nach dem Corona-Einbruch zwar von Juli bis Ende September wieder etwas besser. Doch insgesamt werde man beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern sowie unter dem Strich weiter einen Fehlbetrag ausweisen müssen, erklärte der Dax-Konzern mit Hauptsitz in Hannover. Ein Grund dafür sind hohe Abschreibungen und die Umbaukosten, die zusammengenommen mit etwa 1,3 Milliarden Euro zu Buche schlagen. Der Quartalsumsatz sank nach jüngsten Angaben im Vorjahresvergleich um 800 Millionen auf gut 10,3 Milliarden Euro.

Die Situation im…