Weltgrößter Reisekonzern
Reisekonzern Tui verhandelt über weitere Staatshilfen

Flugzeuge von Tui parken am Flughafen Hannover. Das dritte Geschäftsquartal von April bis Juni hatte Tui tief in die roten Zahlen gerissen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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Im Frühjahr ist Tui das erste deutsche Großunternehmen gewesen, das in der Corona-Krise staatliche Unterstützung erhielt. Es folgt dann noch ein zweites Milliardenpaket. Jetzt laufen abermals Verhandlungen über Hilfe vom Staat.

Der von der Corona-Krise gebeutelte Reisekonzern Tui verhandelt nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur erneut über weitere Staatshilfen.

Die Gespräche stünden aber noch am Anfang, es sei keinerlei Entscheidung getroffen, hieß es am Dienstag aus gut unterrichteten Kreisen.

Das Bundeswirtschaftsministerium wollte sich dazu nicht äußern. Bei Tui hieß es am Abend, die aktuellen Entwicklungen unterstrichen die positiven Prognosen für den Sektor und die erwartete zügige Erholung nach Corona: «Wir ziehen aber nach den erneuten erheblichen Beschränkungen und Reise-Restriktionen natürlich alle Optionen der Finanzierung für die nächsten Monate und den Winter in Erwägung.»

Der Tourismus gehört zu den Wirtschaftszweigen, die von der Pandemie am schwersten getroffen wurden. Grund sind vor allem…