Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
Strategie durchgesickert: So will Biden verhindern, dass Trump ihm den Sieg vor der Nase weg klaut

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden spricht am Tag der US-Präsidentschaftswahl während einer Wahlkampfveranstaltung in Scranton

© Carolyn Kaster / DPA

Bloß nicht trödeln: Diese Lehre haben Joe Biden und sein Team aus der Wahl 2000 gezogen. Um Donald Trump auszustechen, hat sich der Demokrat eine simple, aber effektive Strategie zurechtgelegt. 

Donald Trump hat den Ruf, ein schlechter Verlierer zu sein. Beobachter warnen seit Langem: Der amtierende US-Präsident könnte sich bei einer Niederlage bei der Wahl am Dienstag mit aller Macht an das Weiße Haus klammern. Trump könnte das Land damit in eine der schwersten politischen Krisen seiner Geschichte stürzen. Das will sein Herausforderer Joe Biden verhindern. Im Fall eines Sieges hat er sich eine Strategie zurechtgelegt, wie er Trump übertrumpfen kann, berichtet das US-Magazin „Axios“.

Ein Vermerk im Terminkalender des Demokraten würde den Plan verraten. Demnach werde Biden „in der Wahlnacht in Wilmington, Delaware, an die Nation sprechen“, heißt es in dem Bericht. Jen O’Malley Dillon, Manager der Biden-Kampagne, sagte am Montag gegenüber Reportern, dass selbst wenn bis zum Abend nicht alle Wählerstimmen ausgezählt sein sollten, das Team dennoch eine gute Vorstellung davon haben werde, in welche Richtung…