Die USA wählen einen neuen Präsidenten: Im Rennen zwischen dem republikanischen Amtsinhaber Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden richtet sich der Fokus auf die besonders umkämpften Staaten, in denen die Mehrheiten immer wieder zwischen Demokraten und Republikanern wechseln.

Zu den wichtigen „Swing States“ zählen unter anderem Florida, wo 29 Wahlleute an den Gewinner vergeben werden, Pennsylvania (20), Ohio (18) und North Carolina (15). Umfragen deuteten aber auch ein Kopf-an-Kopf-Rennen in Texas an. Der bevölkerungsreiche südliche Bundesstaat mit 38 Wahlleuten geht seit Jahrzehnten an die Republikaner.

In Ohio sieht es so aus, als würde Biden besser als erwartet abschneiden. Sollte sich dieser Trend bestätigen, wäre das für ihn ein gutes Zeichen für Staaten im Mittleren Westen wie Pennsylvania, Michigan und Wisconsin. Diese drei hatten Trump 2016 seinen knappen Wahlsieg beschert, alle sind von einer eher weißen Arbeiterbevölkerung geprägt.

In Florida stehen die Zeichen hingegen eher auf einen Sieg für Trump. Der Präsident schnitt vor allem in Bezirken mit hohem Latino-Anteil gut ab. Besonders im bevölkerungsreichen County Miami-Dade erzielte sein Herausforderer Biden weniger Stimmen, als er voraussichtlich bräuchte, um den Staat zu gewinnen.

Auch in North Carolina und Georgia zeichneten sich Vorteile für Trump ab. Sollte der Republikaner diese Staaten gewinnen, hätte Biden weitere Wege zum Sieg.

In einigen Bundesstaaten riefen US-Medien und Nachrichtenagenturen schnell die erwarteten Sieger aus. Auf Bidens Konto gehen demnach Delaware (3 Wahlleute), Maryland (10), Massachusetts (11), New Jersey (14), Illinois (20), Rhode Island (4) und die Bundeshauptstadt Washington D.C. (3). Trump sicherte sich unter anderem die Bundesstaaten Oklahoma (7), Tennessee (11), Alabama (9), Arkansas (6) und Mississippi (6).

Der US-Präsident und sein Vize werden nicht direkt gewählt. Der Wahlsieger in einem Bundesstaat gewinnt dort die Stimmen der…