Sehen Sie im Video: Passanten in Wien bestürzt über Terroranschlag.

Österreich hält nach Angaben aus dem Kanzleramt für drei Tage Staatstrauer. Um 12.00 Uhr soll eine landesweite Gedenkminute abgehalten werden. Passanten in Wien äußerten sich am Morgen nach dem Anschlag bestürzt. „Ja, Wahnsinn. Das war irgendwann einmal zu erwarten, dass das in Wien auch passiert. Es ist eine Großstadt, und… Berlin, Paris, irgendwann… es ist eine Frage der Zeit gewesen, eigentlich, meines Erachtens.“
„Diese Leute wollen immer Islam größer, größer machen, aber die machen immer kleiner, kleiner. Die anderen Leute verstehen, Islam ist schlecht, und sowas. Aber die Leute machen kaputt, und sowas. Ich weiß nicht, was soll ich da sagen. Aber das ist nicht normal.“ „Und diese ganzen Allahu Akbar Deppen, gehören alle weggesperrt, alle. Das ist ja nicht normal. Wie kommt der Polizist dazu, oder die Kellnerin, die sich hat erschießen lassen hat müssen. Auf was hinauf? („Mit welcher Begründung?, Anm. der Redaktion).“
Ob der Anschlag der zum Tatzeitpunkt geschlossenen Synagoge galt, konnte zunächst nicht geklärt werden. Rabbiner Schlomo Hofmeister sagte am Dienstag: „Es gibt Nervosität in der Gemeinde, aber es gibt Nervosität glaube ich in der ganzen Stadt. Wenn man nicht weiß, was wirklich dahintersteckt, diese Unsicherheit, man weiß nicht, gibt es noch andere Angreifer, die noch auf freiem Fuß sind, das sind alles viele Fragezeichen, viele Unsicherheiten, die jeden Menschen verunsichern. Ob das jetzt die jüdische Gemeinde mehr verunsichert, als alle anderen, das kann ich nicht beurteilen.“
Laut einer Meldung der österreichischen Presseagentur APA befinden sich aktuell insgesamt sieben Personen in einem lebensbedrohlichen Zustand. Demnach werden insgesamt 17 Opfer des Angriffs in mehreren Krankenhäusern behandelt. Die Opfer hätten vorwiegend Schuss-, aber auch Schnittverletzungen. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind fünf Menschen durch den Anschlag ums Leben gekommen, einer der…