Die Probleme bei der Zustellung von Briefwahlstimmen durch die US-Post geraten jetzt zum ersten mal an diesem Wahltag in den Fokus. Ein Bundesrichter ordnete eine sofortige Durchsuchung von zwölf Postbezirken an, um nach nicht zugestellten Stimmzetteln zu suchen, wie US-Medien melden. Die Post hatte erklärt dass sie rund 300.000 Briefwahlzettel laut Registrierung nicht an die Wahllokale aus geliefert worden seien. Das könne aber unterschiedliche Grunde haben.

Der Richter, Emmet G. Sullivan vom District of Columbia, ordnete an, mit der Durchsuchung vor 15 Uhr (Ortszeit) zu beginnen, um „sicherzustellen, dass keine Stimmzettel aufgehalten wurden und dass alle identifizierten Stimmzettel sofort zur Zustellung geschickt werden“. Er sagte, er sei besonders besorgt über die Stimmzettelzustellung in Distrikten, in denen die Wahlzettel seit Tagen nur langsam bearbeitet werden, darunter Zentral-Pennsylvania, Philadelphia und Detroit.https://twitter.com/DrEricDing/status/1323723535924318211