Konjunkturprogramm
Eurozone fürchtet Rückschlag durch zweite Corona-Welle

Paolo Gentiloni, EU-Wirtschaftskommissar, spricht auf einer Pressekonferenz im Anschluss an ein Treffen der Finanzminister der Eurozone in Brüssel. Foto: Francois Lenoir/Reuters Pool/dpa

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Corona ist mit voller Wucht zurück, aber das in der EU geplante 750-Milliarden-Programm mit Konjunkturhilfen hängt noch in Verhandlungen fest. Nicht nur Deutschland drängelt.

Die Staaten der Eurozone fürchten einen wirtschaftlichen Rückschlag durch die zweite Corona-Welle.

«Die jüngste Beschleunigung bei der Ausbreitung des für Covid-19 verantwortlichen Virus und die neuen Beschränkungen haben die Unsicherheit verstärkt und werden wahrscheinlich die Erholung belasten», heißt es in einer Erklärung der Eurogruppe vom Dienstag. Nicht nur Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) forderte deshalb die rasche Umsetzung der geplanten europäischen Corona-Hilfen.

Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten im Juli einen neuen siebenjährigen Haushaltsrahmen von 1074 Milliarden Euro und zusätzlich ein schuldenfinanziertes Corona-Konjunkturprogramm von 750 Milliarden Euro vereinbart. Noch wird jedoch mit dem Europaparlament über Einzelheiten verhandelt. «Hier ist jetzt Pragmatismus gefragt, wir müssen jetzt ganz schnell in…