Cyber-Kriminalität
FBI warnt: Ausgerechnet während Corona nehmen Hacker vermehrt Krankenhäuser ins Visier

Die Attacken auf Krankenhäusern nahmen in den letzten Wochen deutlich zu (Symbolbild)

© PeopleImages / Getty Images

von Malte Mansholt
03.11.2020, 15:56 Uhr

Erpressungssoftware verbreitet sich immer weiter. Nun warnt das FBI, dass während der Coronakrise besonders Krankenhäuser gezielt als Opfer gewählt werden. Die Täter wissen, was sie tun – und verlangen hohe Lösegelder.

Es ist eine grauenhafte Logik: Weil mit dem Leben der Patienten besonders viel auf dem Spiel steht, sind Krankenhäuser darauf angewiesen, ihre IT bei Problemen besonders schnell wieder zum Laufen zu bekommen. Und werden so zum attraktiven Ziel für Hackerangriffe. Waren sie lange Zeit nur durch Zufall zum Opfer solcher Attacken geworden, scheinen sich nun Gruppen gezielt ausgerechnet in der Corona-Krise auf die so verwundbaren Ziele zu stürzen, warnt das FBI.

Der Trend ist klar erkennbar: Während die Zahl der Neuinfektionen konstant steigt, wurden in den letzten Wochen gleich knapp zwei Dutzend Krankenhäuser gezielt von Hackern attackiert, sechs davon alleine an einem Tag. „Die Gefahr von Cyberattacken auf US-Krankenhäuser und Gesundheitsdienstleister ist…