von Malte Mansholt
03.11.2020, 10:27 Uhr

Wie kein anderer Politiker vor ihm nutzt Donald Trump die sozialen Medien als politisches Werkzeug. Dabei half ihm nicht nur seine umstrittene Twitter-Strategie.

Donald Trumps Präsidentschaft ohne Twitter – das erscheint unvorstellbar. Mit Tausenden von Tweets sicherte sich der US-Präsident die Meinungshoheit in den sozialen Medien. Doch offenbar steckt deutlich mehr hinter seinem gigantischen Erfolg: Eine ganze Armada von Unterstützern macht jeden von Trumps Tweets zum viralen Hit. Und auch bei Facebook bekommt der US-Präsident eine gigantische Bühne. Dabei spielt ihm in die Karten, dass die Netzwerke sich kaum trauen, ihm gegen den Karren zu fahren.

Dass Donald Trump die politische Szene verändern würde, zeichnete sich schon vor seinem Wahlsieg 2016 ab. Jahrelang hatte sich der Immobilien-Mogul und Reality-TV-Star über den Kurznachrichten-Dienst mit Kritik an seinem Vorgänger Barack Obama profiliert, seine konstanten Attacken bei Twitter hatten ihn überhaupt erst als möglichen Kandidaten ins Rennen gebracht. Einmal in Fahrt gekommen, gelang es ihm, seine Kampagne über die sozialen Netzwerke immer weiter zu verstärken. Und schließlich Twitter zum Kern seiner Präsidentschaft auszubauen.

Die ganz große Bühne

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