Non-Food-Discounter
Ausgebremst: Corona-Krise trifft auch Tedi, Action und Co.

Filiale des niederländischen Non-Food-Discounters Action in Mönchengladbach. Foto: Fabian Strauch/dpa

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Discounter haben in den vergangenen Jahren auch abseits des Lebensmittelhandels einen Siegeszug angetreten. In der Pandemie haben die Billiganbieter zwar an Schwung verloren. Doch könnte ihre große Zeit erst noch kommen.

Ob es um Mode geht, Schreibwaren oder Deko-Artikel: Auch abseits des Lebensmittelhandels haben sich Discounter wie Tedi, Action oder Kik in den vergangenen Jahren ein immer größeres Stück vom Markt gesichert. Doch die Corona-Krise traf auch die Billiganbieter unvorbereitet. Ehrgeizige Wachstumspläne wurden fast über Nacht zu Makulatur. Statt Euphorie bestimmte in vielen Fällen plötzlich Katzenjammer das Bild. Doch für einen Abgesang auf die sogenannten Non-Food-Discounter scheint es zu früh.

«Die Non-Food-Discounter haben eine sehr lange Erfolgsgeschichte hinter sich. Zwischen 2013 und 2019 sind sie um fast 40 Prozent gewachsen», betont der Handelsexperte Martin Langhauser von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). «Es ist eine der ganz wenigen Vertriebslinien, die es geschafft hat, in Zeiten des Online-Booms noch stationär kräftig zuzulegen.» Fast im Wochentakt eröffneten zeitweise in Deutschlands Einkaufsstraßen neue Billigläden.