von Christoph Fröhlich
30.10.2020, 17:12 Uhr

Das US-Unternehmen Nixplay hat sich auf digitale Bilderrahmen spezialisiert. Damit ist es möglich, Fotos vom Spielplatz auf die Kommode der Oma in wenigen Sekunden zu schicken. Das hat jedoch seinen Preis.

Digitale Bilderrahmen zählten vor einem Jahrzehnt zu den beliebtesten Geschenken überhaupt: 2009 kauften die Deutschen 1,4 Millionen Stück. Besonders oft landeten sie auf den Küchentresen und Kommoden von Groß- und Schwiegereltern, denn so konnten die lieben Verwandten ständig Bilder der (Enkel)Kinder sehen. Viele der Geräte hatten jedoch einen Haken: Neue Bilder konnte man nur umständlich per angeschlossenem USB-Stick oder SD-Karte auf den Rahmen bringen. Und so wurden die Bilderrahmen über kurz oder lang zu teuren Staubfängern.

Diese Schwachstelle haben moderne digitale Bilderrahmen mittlerweile behoben. Sie sind mit dem Internet verbunden, sodass man sogar von unterwegs neue Fotos auf den Rahmen laden kann – entweder über den Browser oder bequem via App. In Corona-Zeiten wurde das „in Kontakt bleiben“, und sei es auch nur digital, wichtiger denn je. Wer Hunderte Kilometer entfernt lebt, möchte manchmal nur schnell ein Bild an die Großeltern schicken, wie der Enkel zum ersten Mal eigenständig schaukelt. Dafür nutzt man meist Whatsapp, jedoch kommen die Fotos auf den winzigen Displays nicht voll zur Geltung.

Toller Bildschirm