Aktion für mehr Toleranz
„Schalömchen“: Köln setzt mit speziell gestalteter Bahn Zeichen gegen Antisemitismus

Die Stadt Köln, die Synagogen-Gemeinde und die Verkehrs-Betriebe haben eine gemeinsame Aktion gegen Antisemitismus gestartet. In den nächsten zwei Jahren fährt eine speziell gestaltete Bahn durch die Domstadt.

Ein großer hellblauer Davidstern und die Worte „Schalömchen Köln – miteinander mittendrin“ zieren eine neue Kölner Straßenbahn, die Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Mittwoch voller Stolz vorstellte. Die Domstadt will damit gemeinsam mit den Synagogen-Gemeinden und den Verkehrs-Betrieben ein Zeichen setzten für Demokratie und gegen Antisemitismus.

Seit gestern ist unsere Bahn zum jüdischen Leben in Köln unterwegs 🚋💨
Wir möchten, gemeinsam mit der Stadt @Koeln und der Synagogen-Gemeinde, ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus setzen, denn wir als KVB stehen für Vielfalt und Toleranz 🥰. Gefällt sie Euch? #vielfalt pic.twitter.com/3hQJLH8g3J

— KVBAG (@KVBAG) October 22, 2020

„Die Bahn ist ein klares Bekenntnis zu unseren jüdischen Kölnerinnen und Kölnern“, wird Reker vom WDR zitiert. Sie sei ein Bekenntnis zu unserem jüdischen Erbe. „Diese Bahn macht deutlich: Köln ist ohne seine 1700 Jahre alte jüdische Gemeinde undenkbar.“ Die speziell gestaltete Bahn fährt nun für zwei Jahre auf den Stadtbahn-Linien 1, 7, 9, 12 und 15 durch Köln.

Köln: Netzgemeinde lobt die Aktion