Zweiter Weltkrieg
Ju 87 Stuka – diese Maschine bombte Hitlers Blitzsiege herbei

In der Luftschlacht um England veranstalten die Briten Scheibenschießen auf langsame Maschinen.

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von Gernot Kramper
18.10.2020, 18:41 Uhr

Die Sirenen der Ju 87 waren die Begleitmusik der deutschen Siege im Zweiten Weltkrieg. Doch schon bald zeigten sich die Grenzen der Maschine. Als Panzerknacker und Kanonenvogel blieb sie weiterhin gefährlich.

Ein Flugzeug wurde zum Sinnbild des Blitzkrieges. Ihre heulenden Sirenen versetzten Soldaten und Zivilisten in Panik. Wie ein Greifvogel stürzten sich die kleinen Bomber direkt auf ihr Ziel, um es unter Beschuss zu nehmen oder um eine Bombe zu werfen. Widerstand war unmöglich, am Boden konnte man sich nur zu Boden werfen und hoffen, dass die Gefahr vorüberging. Die deutschen Wochenschauen berauschten sich an den Bildern der Flugzeuge, die in Formation flogen, um sich dann über einen Flügel abzukippen und in die Tiefe zu stürzen.

Exakter Angriff auf Bodenziele

Das Konzept des Sturzkampfbombers war vergleichsweise neu und sicherte eine für die damalige Zeit große Zielgenauigkeit. Denn das Flugzeug…