Studie
Neuwagenkäufer geben mehr Geld pro Auto aus

Neuwagenkäufer haben in diesem Jahr im Schnitt mehr Geld ausgegeben. Foto: Ralf Hirschberger/zb/dpa

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Im Schnitt über acht Prozent mehr als im Vorjahr: Autokäufer greifen tiefer in die Tasche. Das hat nicht nur mit der Vorliebe für SUVs zu tun.

Im laufenden Jahr geben Autokäufer in Deutschland mehr Geld für einen durchschnittlichen Neuwagen aus. Der gemittelte Listenpreis sei im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 Prozent auf 37.710 Euro gestiegen, heißt es in einer Studie des Center Automotive Research (CAR) Duisburg.

Hinter den Zahlen verbergen sich die Markt-Trends zu Stadtgeländewagen (SUV), sogenannten Premiummarken sowie elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Alle drei Kategorien sind teurer als der Marktdurchschnitt.

«Mitten in der Corona-Krise werden deutlich höherwertige Neuwagen verkauft», berichtet Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer. Neben dem Wunsch vieler Konsumenten nach höherwertigen Fahrzeugen habe zudem die staatliche «Innovationsprämie» für (teil-)elektrisch angetriebene Fahrzeuge das Geschäft stimuliert. Plug-In-Hybride und batterie-elektrische Autos haben ihren Marktanteil im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark auf knapp zehn Prozent gesteigert. Der…