Am Samstag-Abend trifft Italiens Serienmeister Juventus Turin auf Aufsteiger Crotone. Bei dieser Dienstreise wird einer nicht dabei sein: Cristiano Ronaldo. Der Superstar der Turiner wird sich vermutlich im Schwimmbecken seines laut Medienangaben 805 Quadratmeter großen Anwesens in Turin aufhalten. Von dort aus sendete er jedenfalls Bilder auf Instagram und Twitter und versicherte: „Es geht mir gut. Ich stecke in der Quarantäne und respektiere die Regeln.“

Die Bilder sollen die Einhaltung der Quarantäne belegen. Sie senden allerdings auch die Botschaft aus, dass der Fußballmillionär sich diese Quarantäne ganz anders gestalten kann als der andere infizierte „Normalbürger“.

Quarantäne-Brecher CR7

Das Virus fing sich der Portugiese als Quarantäne-Brecher ein. Er verließ am 5. Oktober das Mannschaftsquartier von Juventus, um zur portugiesischen Nationalmannschaft zu reisen. Gemäß den Hygiene-Protokollen der Serie A hätte er dies allerdings nicht gedurft. Denn im Betreuerstab von Juventus hatte es zuvor zwei positive Fälle gegeben. Die Betroffenen mussten isoliert werden, was auch geschah. Der Rest des Teams musste in die so genannte Gruppenisolation. Und aus der brach Ronaldo aus. Wie übrigens auch seine Kollegen Rodrigo Bentancur, Juan Cuadrado, Danilo, Merih Demiral und Paulo Dybala.

Alles bestens? Ronaldo im Teamhotel von Portugal nach Bekanntwerden seiner Infektion

Für Portugal spielte Ronaldo dann am 7. Oktober gegen Spanien und am 11. Oktober gegen Frankreich. Am 12. Oktober wurde er positiv auf das Coronavirus getestet. Wo er sich infizierte – bei Juventus, wo es wiederholt positive Fälle gegeben hatte, oder im Kreis der Nationalmannschaft – wurde bisher nicht bekannt. Als Infizierter ging Ronaldo allerdings nicht umgehend in häusliche Quarantäne, sondern setzte sich in einen Flieger und reiste von Potugal nach Turin. Immerhin nutzte er dazu einen eigens organisierten Ambulanzflieger. Jetzt steckt der Portugiese also in seiner…