Flächenbrände
Puma-Baby überlebt Feuer – doch Kaliforniens Tierwelt leidet

Ein verwaistes Berglöwen-Baby wird im Zoo von Oakland medizinisch versorgt. Die kleinen Raubtiere sind unverletzt, aber ihre Mutter ist bei einem Waldbrand ums Leben gekommen. Foto: Oakland Zoo/dpa

© dpa-infocom GmbH

Seit zwei Monaten wüten verheerende Brände in Kalifornien. Auch die Tierwelt leidet. Ein Berglöwen-Baby, das die Flammenhölle nur knapp überlebt hat, ist jetzt das Symbol der Naturkatastrophe.

Das Feuerdrama hat «Captain Cal» schwer gezeichnet: die Pfoten des Berglöwen-Babys sind dick bandagiert, seine Schnurrhaare sind bis auf kleine Stummeln abgebrannt, das hellbraune Fell ist an einigen Stellen versengt.

Doch die kleine, verwaiste Raubkatze hatte mitten in dem Inferno des sogenannten Zogg-Feuers in Nordkalifornien wohl einen Schutzengel. Ein Feuerwehrmann entdeckte das gerade vier bis sechs Wochen alte schwer verletzte Tierbaby, das nun im Zoo von Oakland aufgepäppelt wird.

«Ich dachte nicht, dass es überleben würde», berichtet die Veterinärin Dr. Alex Herman der Deutschen Presse-Agentur. «Es hatte schwere Verbrennungen an allen vier Pfoten, Verletzungen am ganzen Körper, es war dehydriert und kurz davor zu verhungern.»